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Warum man isst, hat viele Gründe. Es geht dabei nicht nur um die Zufuhr von Energie, Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Co. Nur selten ist es Hunger, wenn wir zum Essen greifen. Frust, Kummer, Stress oder einfach spezielle Gewohnheiten bestimmen das Essverhalten ganz besonders. Diese Gewohnheiten sind auch dafür verantwortlich, dass wir dick werden. Stellen Sie fest, welcher Esstyp Sie sind!
Welcher Esstyp bin ich?
1. Ich bin immer schneller mit dem Essen fertig als andere!
2. Wenn ich Kummer habe, greife ich besonders oft zu Essbarem!
3. Nach getaner Arbeit gönne ich mir meist etwas besonders Gutes zum Essen!
4. Wenn ich nach Hause komme, führt mich mein erster Weg zum Kühlschrank!
5. Ich bereite mir keine Mahlzeiten, ich esse, was meine Kinder übriglassen und das esse ich dann.
Auflösung:
1. Schlinger / Schnellesser
Sie sind immer als Erster mit dem Essen fertig. Dieser Esstyp hat in der Regel nicht nur beim Essen ein hohes Tempo!
Vorteil: keiner
Nachteil: Da das Signal "Ich bin satt" erst nach ca. 15 bis 20 Minuten gegeben wird, isst der Schlinger / Schnellesser meistens auch zuviel.
Tipp: Geben Sie Ihrem Körper die Chance Ihnen das Sättigungssignal geben zu können. Versuchen Sie doch mal kleine Pausen einzulegen, indem Sie das Besteck aus der Hand legen. Versuchen Sie darauf zu achten bewusst jeden Bissen länger zu kauen. Optimal wäre es jeden Bissen 20 mal kauen.
2. Kummeresser / Frustesser
Ärger, Streß, Kummer führt Sie direkt zum Kühlschrank, verführt Sie zur Schokolade oder sonstiges Süßigkeiten.
Vorteil: keiner
Nachteil: "Frustbekämpfung" über Nahrungsaufnahme führt unweigerlich zu Übergewicht und Unzufriedenheit.
Tipp: Suchen Sie sich geeignete Bewältigungstrategien, um mit Ihrem "Frust" umgehen zu können. Ob Entspannungstechniken oder regelmäßige Bewegung. Fragen Sie sich: "Was tut mir gut? Wobei fühle ich mich wohl? Es sind oft die kleinen Dinge im Leben, die uns belohnen.
Sie wollen und sollen sich wohlfühlen! Ob ein Lächeln, ein Spaziergang, ein Anruf bei Freunden, Ihre Lieblingsmusik oder ein Vollbad bei Kerzenschein - überlegen Sie was Ihnen guttut, um Kummer und Frust loszuwerden.
3. Genussesser
Dieser Esstyp kann das Essen so richtig geniessen und sich voll und ganz dem Genuss hingeben. Nährwertangaben sind ihm egal. Genießer können sowohl schlank als auch übergewichtig sein.
Vorteil: Der Genuss steht im Vordergrund.
Nachteil: Das falsche Essen - obwohl genossen - kann zu Gewichtsproblemen führen.
Tipp: Geniessen Sie Ihr Essen weiter in vollen Zügen. Achten Sie aber darauf bei energiereichen Speisen die Portionsgröße zu verkleinern und energiearme Speisen, Snacks und Getränke wie bisher in der gewohnten Menge zu konsumieren.
4. Kühlschrankesser
Er hat den ganzen Tag keine Zeit etwas vernünftiges zu essen. Nach der Arbeit isst er mit Heißhunger so ziemlich alles, was sein Kühlschrank ihm bietet.
Vorteil: keiner
Nachteil: Später wird der Kühlschrankesser noch eine Mahlzeit zu sich nehmen, da er den ganzen Tag ja nicht richtiges gegessen hat. Dies kann zu Übergewicht führen.
Tipp: Nehmen Sie bewußt kleine Zwischenmahlzeiten am Tag zu sich. (Obst, Buttermilchdrink etc.) Sie beugen so Heißhungerattacken vor.
5. Restesser
In der Regel Mütter, die die Reste der Speisen ihrer Kinder essen. Für sich selbst kochen sie nicht mehr mit, da sonst zuviel übrig bleibt und Essen zu kostbar ist, um weggeworfen zu werden.
Vorteil: keiner
Nachteil: Der Genuss bleibt auf der Strecke. Man weiß nie, wieviel für einen übrigbleibt. Es besteht auch die Gefahr des Nachholbedarfs. Häufig in Form von hoch kalorischen Lebensmitteln.
Tipp: Setzen Sie folgendes Prinzip für sich um: "Ich bestimme selber, wie viel ich essen möchte. Nahrungsreste anderer rühre ich nicht an!" Überlegen Sie sich, wie Sie die Reste aufbewahren und für eine spätere Mahlzeit verwenden können.
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